„Es ist richtig, die Grundlagen der Mittelstandsförderung zu überarbeiten – Tatsächlich wegweisend wären aber echte Reformen im Bund und in der EU, um Abhängigkeiten von Fördergeldern zu reduzieren.“ Das sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Bernd Gögel in der Debatte über den Gesetzentwurf der Landesregierung zur Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes. „Die Novelle enthält richtige Punkte, die längst fällig waren: vor allem den Fokus auf Arbeits- und Ausbildungsplätze. Unsere Handwerks- und Industrieberufe sind weltweit einzigartig und entscheidend für unseren Ruf. Das Land muss sich zur Gleichwertigkeit beruflicher Ausbildungen bekennen. Positiv wirken auf den ersten Blick der Entbürokratisierungs-Paragraph 2 und der Schwerpunkt Digitalisierung.“
Doch hier müsse er Wasser in den Wein gießen, erklärt Gögel. „Bei der Entbürokratisierung sind die Anliegen wichtig – bestehende Vorschriften, mittelstandsfreundliche Ausgestaltung, Verhinderung von EU-Übererfüllung. Aber das ist zu unverbindlich formuliert! Verbände und Normenkontrollrat fordern Verbindliches. Wir sind gespannt auf Überarbeitungen. Dagegen spricht der dominante Grünen-Partner: Sie setzen sich inhaltlich durch, die CDU ist postenfixiert. So bleibt es schwammig, um mehr Ökobürokratie zu ermöglichen. Besonders erkennbar ist die linksgrüne Ideologie beim Förderschwerpunkt ‚Weg in die Klimaneutralität‘. Das ist kein Weltrettungskommando, sondern ein Himmelfahrtskommando! Unsere Wirtschaft wird durch ökosozialistische Zwangstransformation kaputtregiert, auch von der CDU. Nur die AfD steht für bessere Rahmenbedingungen.“