Die Luftangriffe auf den Iran betreffen unabhängig von deren außenpolitischer Bewertung auch die Sicherheitslage in Deutschland. Die Bundespolizei scheint das erfreulicherweise zu erkennen und erhöht nun ihre Alarmbereitschaft an Bahnhöfen und Flughäfen.
Hintergrund ist die Befürchtung, dass kritische Infrastruktur von Sympathisanten des iranischen Regimes ins Visier genommen werden könnte. Die tödlichen Schüsse einer solchen Person auf einen Biergarten im texanischen Austin lassen eine Gefährdungslage auch in Deutschland sehr real erscheinen. Hinzu kommt nämlich die Tatsache, dass der Iran auch Staaten militärisch angegriffen hat, die sich gar nicht direkt an den vorherigen Angriffen der USA und Israels beteiligt haben. Allerdings reicht es für den Feindstatus offenbar aus, für die Operation genutzte US-Militärbasen auf dem eigenen Staatsgebiet zu haben. Dementsprechend fällt Deutschland ebenfalls in diese Kategorie.
Ein nochmals größeres Problem könnte aber an den EU-Außengrenze und der deutschen Binnengrenze hinzukommen. Gerade bei einem Systemwechsel stehen die Chancen nämlich hoch, dass radikalislamische Anhänger der bisherigen Regierung millionenfach die Flucht ergreifen. Auch ein ethnischer Konflikt mit Bürgerkrieg ist nicht ausgeschlossen. Eines der bevorzugten Ziele dürfte dann jedenfalls Deutschland sein.
Deswegen ist eine tatsächliche migrationspolitische Wende, für die ausschließlich die AfD steht, gerade vor diesem aktuellen Hintergrund so wichtig. Eine vorausschauende und verantwortungsvolle Politik muss dabei neben einem robusten Grenzschutz vor allem die Ersetzung von Asyl-Sozialleistungen durch reine Sachleistungen umfassen. Damit wäre die Attraktivität Deutschlands als Zielland sogleich erheblich reduziert.