Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hatte vor einigen Jahrzehnten noch eine gewisse Daseinsberechtigung. Mittlerweile ist die Technik allerdings auf einem gänzlich anderen Stand. Bereits dies lässt Zwangsgebühren-finanzierte Medien überholt erscheinen. Die völlige politische Unausgewogenheit bringt das Fass endgültig zum Überlaufen.
Letzteres betrifft nicht nur die oftmals tendenziöse Berichterstattung. Vielmehr kann man dies auch ganz objektiv am verschwindend geringen AfD-Anteil an in Talkshows eingeladenen Politikern erkennen – und nun auch am Ausbooten der konservativen Journalistin Julia Ruhs beim NDR. Die übergroße rot-rot-grüne Mehrheit in der Redaktion wollte offenbar keine abweichende Weltsicht im Kollegenkreis haben.
Eine sehr große Mehrheit der Bevölkerung hingegen teilt wohl eher die Einschätzung der AfD zu dieser Thematik: Nur noch 31 Prozent der Deutschen haben dem „Common-Sense-Index 2025“ zufolge Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Medien. Die Stimmung hat sich also gedreht, und ausgerechnet die Betroffenen selbst tragen am meisten dazu bei.
Insofern ist eine Abwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks über ein freiwilliges Pay-TV-Modell mit anschließender Privatisierung nur noch eine Frage der Zeit.