Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat gemeinsam mit dem Hamburger SPD-Innensenator Andy Grote und dem BKA-Präsidenten Holger Münch die neue polizeiliche Kriminalstatistik vorgestellt. Ein Rückgang der ermittelten Gesamtkriminalität, etwa aufgrund der Cannabis-Legalisierung, sollte nicht über die dramatische Entwicklung bei einigen besonders niederträchtigen Gewaltverbrechen hinwegtäuschen – und ebenfalls nicht über die Tatsache, dass Nichtdeutsche unter den Tatverdächtigen des letzten Jahres gegenüber Deutschen um das 2,6-fache überrepräsentiert sind.
Zudem werden beispielsweise kleinere Diebstähle angesichts überlasteter Gerichte und Polizeiwachen bzw. wegen (vermuteter) Aussichtslosigkeit kaum mehr zur Anzeige gebracht. Durchaus geschieht dies hingegen bei Messerbedrohungen – und dort gab es innerhalb nur eines Jahres einen Anstieg der Fälle um 9,5 Prozent.
Besonders schockierend sind bei der neuen Kriminalstatistik aber die Zahlen zu Vergewaltigungen, sexuellen Nötigungen und besonders schweren Fällen sexueller Übergriffe (einschließlich jener mit Todesfolge). Die erfassten Fälle dieser besonders verachtenswerten Verbrechen sind im Vergleich zum Vorjahr nämlich um 8,5 Prozent und im Vergleich zu 2018 um unfassbare 71,7 Prozent angestiegen. Zwischen 2015 und 2018 hatte es in diesem Deliktfeld ebenfalls bereits einen Anstieg gegeben, wenngleich dafür wegen einer geänderten Gesetzgebung im Jahr 2016/2017 keine exakte prozentuelle Veränderung angegeben werden kann.
Ein Zusammenhang mit der Politik der Massenmigration ist jedenfalls offensichtlich. Auch dort sind Nichtdeutsche klar überrepräsentiert – bei den Tätern (38,5 Prozent) stärker als bei den Opfern (22,3 Prozent). Migrationshintergründe von Deutschen werden leider ausgeklammert, obwohl sie wichtige Rückschlüsse auf kulturelle Einflussfaktoren böten.
Die AfD möchte jedoch nicht nur mehr Transparenz, sondern der unfassbaren Vergewaltigungs-Epidemie durch eine striktere Strafverfolgung generell Einhalt gebieten. Dazu gehören höhere Mindeststrafen ebenso wie konsequente Abschiebungen verurteilter ausländischer Sexualstraftäter. Die anderen Parteien – im vorliegenden Fall die Union und die SPD – haben bei dieser fatalen Entwicklung hingegen viel zu lange tatenlos zugesehen.