Die AfD kann auf eine sehr erfolgreiche Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen zurückblicken – in einem Bundesland also, das nie eine Hochburg unserer Partei war. Dennoch sind auch dort landesweit ein dritter Platz sowie Stichwahl-Einzüge bei OB-Wahlen in drei Großstädten zu verbuchen. In Gelsenkirchen stellt die AfD zukünftig sogar eine der beiden größten Stadtratsfraktionen.
Der zunehmende Zuspruch in bevölkerungsstarken Westländern schlägt sich natürlich auf den bundesweiten Trend nieder: Erstmals prognostiziert mit YouGov ein renommiertes Unfrageinstitut 27 Prozent der Wählerstimmen bei einer hypothetischen aktuellen Bundestagswahl (und damit den alleinigen ersten Platz) für die AfD.
Die Bürger wollen also zunehmend einen Kurswechsel – nicht nur wegen des Versagens der Kartellparteien, sondern auch wegen des überzeugenden AfD-Programms. Im kommenden Jahr ist ein AfD-Ministerpräsident in einer Hochburg wie Sachsen-Anhalt dementsprechend sehr realistisch, wenn der Trend anhält. Ebenso spannend werden die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wo die AfD seit jeher besser abschneidet als in fast allen anderen Westländern.