Es ist an Absurdität schwer zu überbieten: Der CSU-EU-Parlamentarier und EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber behauptet, die Regierungschefs von Deutschland, Polen und Italien hätten bei EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU!) hinsichtlich der Aufhebung des Verbrennerverbots ab 2035 einen Durchbruch erreicht. Damit sei „das Technologieverbot für den Verbrenner vom Tisch“.
Wie Weber jedoch selbst eingesteht, besagt das Verhandlungsergebnis lediglich, dass 90 statt 100 Prozent des CO2-Ausstoßes reduziert werden sollen. Ein zehnprozentiges Zugeständnis als Kompromiss – das ist CDU/CSU-Schönfärberei schlechthin.
Nebenbei sei angemerkt, dass dabei natürlich nicht mit einberechnet wird, wie häufig Elektroautos mit Erdgas- oder Kohlestrom geladen werden.
Für die AfD ist klar – wir brauchen echte Technologieoffenheit und eine 100- statt 10-prozentige Abschaffung des Verbrennerverbots. Letztere wird nur bei Nischen- und Luxusfahrzeugen einen Unterschied machen und weiterhin Zehntausende Arbeitsplätze alleine in Baden-Württemberg gefährden.