Das Bündnis Sahra Wagenknecht zeigt seit dem angekündigten Abtritt der Namenspatin immer stärkere Auflösungserscheinungen. In Brandenburg konnte man sich beispielsweise nicht einigen, ob man den neuen Rundfunkstaatsvertrag und damit eine weitere Zementierung des Zwangsbeitrags unterstützt.
Daher hatte die linke Koalition aus SPD und BSW keine Mehrheit bei der Abstimmung im Landtag. Dennoch wurde die Regierung von der CDU künstlich am Leben erhalten. Diese verhalf dem Staatsvertrag nämlich zu einer Mehrheit. Ebenfalls wird nun laut über einen CDU-Regierungseinzug nachgedacht.
Ausschlaggebend für dieses Vorgehen ist in erster Linie die Angst vor weiteren AfD-Zuwächsen bei einer nun eigentlich angebrachten Neuwahl. Dennoch beschädigt sich die Union damit lediglich selbst. Solche Vorgänge verfestigen bei konservativen und bürgerlichen Wählern nämlich zurecht den Eindruck, dass es für sie nur eine Alternative gibt – die Alternative für Deutschland.