„Wenn ein Flaggschiff wie Bosch – nach dem Krisenjahr 2009 erstmals wieder – in die Verlustzone rutscht, ist das ein Warnsignal für den gesamten Industriestandort Baden-Württemberg.“ Mit diesen Worten kommentiert der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Bernd Gögel die Bilanz von Bosch und den gemeldeten Verlust von minus 400 Millionen Euro nach Steuern.
„Besonders alarmierend sind die Dimensionen: 2,7 Milliarden Euro Belastung durch Rückstellungen für Stellenabbau, langfristig bis zu 22.000 Jobs weniger allein im Automotive-Bereich und eine deutliche Verlagerung von Beschäftigung aus Europa. Bosch spricht selbst von fehlender Wettbewerbsfähigkeit in vielen Bereichen. Das ist die Quittung für eine Standortpolitik, die Energie verteuert, Bürokratie aufbläht und durch ideologische Transformationsziele Planungssicherheit zerstört. Hinzu kommen externe Schocks wie neue US-Zölle – umso dringlicher wäre eine Bundesregierung, die die heimische Industrie stärkt, statt sie durch hohe Abgaben und Regulierungsdruck weiter zu schwächen. Baden-Württemberg braucht jetzt einen Kurswechsel: verlässlich günstige Energie, technologieoffene Industriepolitik statt Verbotskurs, schnellere Genehmigungen, weniger Berichtspflichten und eine Steuer- und Abgabenentlastung, die Investitionen im Land wieder attraktiv macht. Wer weiter nur verwaltet und beschwichtigt, riskiert den schleichenden Verlust von Wertschöpfung, Know-how und Arbeitsplätzen“.
+++Erstmals seit 2009, mitursächlich: Stellenabbau-Vorbereitungen – 400-Millionen-Euro-Verlust bei Bosch ist auch ein politisches Warnsignal+++