Bundespräsidenten haben überparteilich zu wirken. Der SPD-Amtsinhaber Steinmeier interpretiert diese Maßgabe allerdings sehr eigenwillig.
Ausgerechnet eine Rede zum 9. November missbrauchte Steinmeier nämlich zur Hetze gegen die AfD. Diese nannte er zwar nicht direkt beim Namen, der Kontext war allerdings spätestens beim Begriff der Brandmauer eindeutig. Die Vorschläge Steinmeiers reichten dabei bis hin zum Parteiverbot.
Für die AfD und immer mehr Bürger ist klar: Frank-Walter Steinmeier ist kein würdiger oberster Repräsentant Deutschlands. Die einzige gute Nachricht lautet in diesem Kontext, dass er es ohnehin nicht mehr lange sein wird. Es ist insofern zu hoffen, dass ab Februar 2027 wieder ein seriöseres Amtsverständnis mitsamt parteipolitischer Neutralität im Schloss Bellevue besteht. Ein sich parteipolitisch positionierender Bundespräsident wäre nur bei Volkswahl denkbar.